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3. Kaffeetagung von CafetierSuisse

Do 10.08.2017
Autor: CafetierSuisse

 

Am Freitag, 1. September 2017, wird die Gastronomie gemeinsam Kaffeeexpertinnen und Kaffeeexperten wieder über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Kaffeebranche diskutieren. Ziel ist wie immer, zur Verbesserung der Kaffeequalität und zur Steigerung desKaffeeumsatzes beizutragen.

 


Wann?

Freitag, 1. September 2017, 14.00 bis  19.00 Uhr - mit Kaffeeausstellung und Netzwerkapéro

Wo?

GDI, Gottlieb Duttweiler Institut, Langhaldenstrasse 21, 8803 Rüschlikon/Zürich

Was?

Alle zwei Jahre diskutieren ca 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Schweizer Kaffeebranche gemeinsam mit Kaffeeexpertinnen und Kaffeeexperten über die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Branche. Das genaue Programm finden Sie hier.

Anmeldung?

Entweder direkt an info@cafetier.ch oder per Post mit diesem Anmeldetalon.

Kosten?

CafetierSuisse-Mitglieder CHF 75.-/pro Person
Nichtmitglieder CHF 95.-/pro Person

 
 

 

Blog: Die Kaffeemacher Kaffeekolumne

Di 11.07.2017
Autor: Benjamin Hohlmann

Kaffeemeisterschaften – Faszination und Sprungbrett

 

Vor mittlerweile 17 Jahren wurde in der Schweiz die erste Baristameisterschaft durchgeführt. Damals gewann Giovanni Meola, der bis heute in der Kaffeeszene aktiv ist und junge Baristi schult und trainiert. Dritter wurde Ingo Rogalla, der fünf Jahre später die Firma Rogalla - Dalla Corte gründete und seitdem Siebträgermaschinen der italienischen Firma als Generalimporteur vertreibt. In den Ergebnislisten der folgenden Jahre finden sich zahlreiche Persönlichkeiten, die heute noch in der Kaffeeindustrie tätig sind, als Unternehmer, leitende Angestellte, Kaffee-Experten, Trainer oder in der Forschung. 

 

An der Baristameisterschaft präsentieren die Teilnehmer in 15 Minuten vier Espressi, vier Milchgetränke und vier Eigenkreationen auf der Basis von Espresso. Eine Sensorik- und Technik-Jury bewertet die Qualität des Kaffees und der flankierenden Präsentation. Die Baristameisterschaft wurde schon bald ergänzt durch weitere Disziplinen: Latte Art dreht sich um die Kreation von Milchschaum-Kunst, Cup Tasting stellt die sensorischen Fähigkeiten der Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Coffee in Good Spirits sucht die Synergie zwischen Kaffee und Spirituosen. Als letztes ergänzt seit 2013 der Brewers Cup das Disziplinen-Sortiment und antizipierte damit den Filterkaffee-Trend. Die nationalen Meisterschaften werden vom Swiss Chapter der Specialty Coffee Association (SCA) ausgeführt, als Teil der international SCA. Die nationalen Meister treten als Vertreter der Schweiz an den jährlichen Weltmeisterschaften an, die im Rahmen der grössten Gastro-und Kaffeemessen der Welt von Jahr zu Jahr den Ort wechseln. 

 

In der Schweiz wurden die Meisterschaften viele Jahre in St. Gallen an der Ferienmesse durchgeführt. In diesem Jahr gelang der Sprung nach Zürich und der Coffee Friday füllte das Kaufleuten. Sicher ist eines der Ziele der Meisterschaften, Zuschauer und Interessierte zu begeistern. Leicht ist das nicht, da für den Zuschauer das Regelwerk kaum nachvollziehbar und der Geschmack in der Tasse nicht selbst überprüfbar ist.

 

Einige Meisterschaften, wie das Cup Tasting und auch Latte Art, machen es dem Zuschauer leichter und sind somit populärer. Die öffentliche Reichweite ist jedoch nur eine von mehreren Säulen der Meisterschaft. Fragt man Aktive und Verantwortungsträger in der Kaffeeindustrie, kristallisieren sich verschiedene Ziele und Chancen heraus.

 

Nina Rimpl, Boardmitglied der Swiss SCA, Verantwortliche Events und Meisterschaften und Schweizer Baristameisterin 2014, fasst zusammen: «Meisterschaften sind für die speciality coffee Industrie sehr wichtig. Sie bieten eine Plattform zum Austausch und zur Professionalisierung des Barista Handwerks und haben so eine Magnetwirkung auf alle, die sich für diese Art des Kaffees interessieren. Zu beachten ist jedoch, dass sich die dargebotenen Präsentationen vom Arbeitsalltag eines Baristas unterscheiden.»

 

Daniel Hofstetter, Schweizer Brewers Cup Meister 2017, SCA Boardmitglied und Sales Director & Head of Education bei der Hemro Gruppe stellt die Meisterschaften einerseits in den Kontext der Industrie und beschreibt andererseits, was sie für ihn persönlich bedeuten: «Kaffee-Meisterschaften sind für mich in mehrfacher Hinsicht wichtige Events. Ich beschreibe diese oft mit dem Bild des Formel-1 Rennsports. Dort wird viel Zeit, Grips und Geld in die ultimative Leistungssteigerung investiert - ohne unmittelbar profitabel zu sein oder kommerziell wirksame Fortschritte erzielen zu müssen. Die Ausbeute dieser Efforts sind neue Technologien, mehr Wissen und ein Grenzen sprengen, das in der Zukunft auch in der Breite, wenn man beim Bild bleibt, sozusagen im VW Golf - Einzug halten wird.
 
Für mich persönlich heisst das, ich lerne unglaublich viel in kürzester Zeit, verbessere meine 'technical skills' sehe aber auch, wo die Grenzen oder sogar Schwächen meines Equipments liegen - also den Produkten, die ich im Alltag entwickle und verkaufe. 

Darüber hinaus ist es ein wertvolles Netzwerken, ein Aufspüren oder Antizipieren von neusten Trends und die Gelegenheit unsere Marken bei den Besten Ihres Fachs, den Meinungsmachern, zu repräsentieren.» 

 

Für Philipp Meier, R&D Delica und WCE Judge ist die Chance zur Weiterentwicklung für junge Teilnehmer zentral. «Die Fokussierung auf ein Detail in einem speziellen Kaffee führt dazu, dass der Teilnehmer sehr viel in sehr kurzer Zeit lernt, und zwar nicht nur über das Detail, sondern darüber hinaus auch über den Kontext und die Zusammenhänge.»

  

Fest steht: Die Kaffeemeisterschaften haben in den letzten 15 Jahren zahlreiche Biographien geprägt, das Wissen der Kaffeeindustrie verdichtet und auch Netzwerke zwischen Firmen und Coffee professionals geschaffen. Die Kaffeemeisterschaften sind zu einem Sprungbrett geworden für eine dynamisch wachsende Industrie.  

 

 

Autor: Benjamin Hohlmann ist Kaffeeexperte und Gründer der Kaffeemacher. Der Schweizer Brewers Cup Meister 2014, Q-Grader (Kaffee-Sommelier) und bildungsverantwortlicher Vorstand im Board der Swiss SCAE (Specialty Coffee Association of Europe) berät und schult in allen Kaffee-Fragen.

Die Kaffeemacher: Die Kaffeemacher geben in ihrer Akademie in Münchenstein BL jährlich Kaffeewissen an über 500 Kursteilnehmer aus der Gastronomie sowie Private weiter. Sie schulen Baristi, Röster und Sensoriker und beraten Cafés und Gastronomien in Kaffee-Fragen. Mehr Infos zum Kursprogramm: www.kaffeemacher.ch
 

 

L-GAV 2017 & Arbeitsrecht im Gastgewerbe!

Mi 01.02.2017
Autor: CafetierSuisse

Damit L-GAV und Arbeitsrecht nicht zum Stolperstein werden

Mit dem Weiterbildungskurs „L-GAV - Arbeitsrecht im Gastgewerbe“ erfahren Sie deshalb alle wichtigen Grundlagen zum Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewebes (L-GAV) und dem allgemeinen Arbeitsrecht.

Für sozialkompetente Unternehmerinnen & Unternehmern ist Fachwissen im Bereich Arbeitsrecht eine zentrale Voraussetzung, um Konflikte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder der L-GAV Kontrollstelle zu vermeiden.

Nutzen Sie diesen Weiterbildungskurs, um im Arbeitsrecht korrekt und aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zu arbeiten und Ihre persönlichen Rechtsfragen zu stellen. Machen Sie sich mit CafetierSuisse schlau im Thema Arbeitsrecht.

 

Machen Sie sich mit CafetierSuisse schlau im Thema Arbeitsrecht! 

 

Kursinhalte:

- Wesentliche Grundlagen des L-GAV für das Gastgewerbe

- Der richtige Arbeitsvertrag

- Anspruch auf Ferien und Feiertage

- Arbeitszeit und Überstunden

- Was ist bei Kündigungen zu beachten?

- Platz für die Beantwortung Ihrer Rechtsfragen…


Datum / Zeit : Dienstag 31. Oktober 2017 / 14.00 bis 17.00 Uhr

Ort : Olten 

 

Kursleitung:

Johanna Bartholdi

 

Zielgruppe:

Betriebsinhaber, Betriebsleiter oder Kadermitarbeiterinnen und Kadermitarbeiter, die sich dieses Fachwissen aneignen möchten oder die rechtlichen Vorgaben kennen müssen.

 

Kurskosten:

Fr. 50.00 pro Person für CafetierSuisse-Mitglieder
Fr. 100.00 für Nichtmitglieder (inkl. Kursunterlagen & Getränken)

 

Anmeldeschluss:  

28. März 2017 bwz. 10. Oktober 2017

Maximal 9 Teilnehmer/innen!

 

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